In der Schweiz leiden ca. 400 000 Menschen an einer Urininkontinenz. Hierbei handelt es sich wohl nur um eine grobe Schätzung. Man geht davon aus, dass die Dunkelziffer deutlich höher liegt. Somit kann man von einer Volkskrankheit sprechen, deren Kosten für konservative und operative Therapien vergleichbar sind mit den Ausgaben für Therapien bei Bluthochdruck.

Die häufigste Form der Inkontinenz ist die sogenannte Belastungsinkontinenz. Hierbei kommt es zu ungewolltem Urinverlust bei alltäglichen Betätigungen wie Husten, Lachen, Springen oder Treppensteigen. Den Beschwerden zugrunde liegt meist eine Beckenbodenschwäche. Als Risikofaktor gilt unter anderem die Schwangerschaft und die Geburt, was erklärt, warum Frauen deutlich häufiger betroffen sind als Männer. Ein deutlicher Anstieg der Beschwerden ist bei Frauen nach dem 40. Lebensjahr zu verzeichnen.

Obwohl die Erkrankung so häufig ist, fällt es den Betroffenen schwer, darüber zu reden. Neben Schamgefühlen liegt auch ein Informationsmangel vor, so dass einige Tropfen Urin im Slip meist gar nicht als Inkontinenz gewertet werden und daher auch nicht als behandlungsbedürftig empfunden werden, obwohl die Lebensqualität darunter leidet. Probleme in der Partnerschaft, im Sexual-, Sozial- und Berufsleben sowie Depression und Isolation können die Folge sein.

Was habe ich für Möglichkeiten?

Es gibt ein grosses Angebot an Therapiemöglichkeiten, um die Lebensqualität wieder zu verbessern. Im Vordergrund steht dabei die Kräftigung des Beckenbodens. Dies kann durch Physiotherapie oder einfache Übungen daheim erreicht werden, wobei eine regelmässige und konsequente Durchführung der Übungen massgeblich für den Erfolg ist. Eine revolutionäre Methode im Kampf gegen die Inkontinenz ist die Behandlung auf dem sogenannten „Inkontinenzstuhl“. Komplett bekleidet wird Ihr Beckenboden in einer bequemen Sitzposition durch elektromagnetische Wellen effektivst trainiert (weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage). So werden durch Schwangerschaft, Geburt oder altersbedingt erschlaffte Muskeln wieder gestärkt. So können Sie die Kontrolle über den Beckenboden und die Blase zurückgewinnen.

Eine weitere Behandlungsmöglichkeit ist die Operation.

Wir sind für Sie da!

Wir möchten offen mit Ihnen über Ihre Beschwerden sprechen. Daher gehört die Frage nach allfälligen Inkontinenzproblemen bei uns zur Routine. Gemeinsam können wir auch für Sie eine geeignete Behandlungsmethode finden.